Moderne LEDs erreichen häufig 90 bis 120 Lumen pro Watt, während Halogenlampen oft nur 12 bis 18 liefern. Das bedeutet: weniger Verbrauch für dieselbe Helligkeit, weniger Hitzeentwicklung und deutlich längere Lebensdauer. Achten Sie beim Kauf auf Farbtemperatur, Dimmbarkeit und einen soliden Farbwiedergabeindex. Warmweiß sorgt für Gemütlichkeit, Neutralweiß unterstützt konzentriertes Arbeiten. Prüfen Sie außerdem, ob die Lampe explizit als dimmbar gekennzeichnet ist, um Flimmern und Brummen zu vermeiden und langfristig Kosten zu sparen.
Ein guter Dimmer ist mehr als ein Drehknopf: Er muss zur Elektronik der LED passen. Viele Hersteller nennen kompatible Modelle, die flackerfrei arbeiten und keinen Mindestlast-Trick benötigen. Trailing-Edge-Dimmer sind oft die beste Wahl für moderne Treiber. Stellen Sie die untere Helligkeitsgrenze sauber ein, um Schummerlicht ohne Aussetzer zu erhalten. Dim-to-Warm-Lampen verändern zusätzlich ihre Farbtemperatur und schaffen abends Wohnzimmergemütlichkeit. So sparen Sie Energie genau dann, wenn Sie weniger Licht brauchen, und erhöhen zugleich den Wohnkomfort.
Bewegungsmelder lohnen sich besonders dort, wo niemand lange bleibt: Flure, Keller, Abstellräume, Treppenhäuser, Eingangsbereiche und Außenwege. Richtig justiert, schalten sie nur dann, wenn es nötig ist, und gehen von selbst aus. Achten Sie auf Erfassungswinkel, Reichweite und eine passende Nachlaufzeit. Kombinieren Sie, wenn möglich, mit Dämmerungssensoren, damit tagsüber kein Licht anspringt. So entstehen kleine, verlässliche Automatismen, die stetig Kilowattstunden vermeiden, ohne dass jemand daran denken muss – ideal für Familien, Wohngemeinschaften und vergessliche Abende.