
Zielen Sie auf etwa sieben Grad im Kühlteil und minus achtzehn im Gefrierfach. Prüfen Sie Dichtungen mit dem Blatt-Papier-Test und halten Sie Abstand zur Wand, damit die Luft zirkuliert. Enteisen Sie regelmäßig, denn Eisschichten isolieren schlecht und erhöhen den Verbrauch. Sortieren Sie Lebensmittel nach Temperaturzonen, damit Türen kürzer offenstehen. Bei mir brachte das Anpassen der Temperatur um nur ein Grad und das Freiräumen der Lüftungsschlitze eine überraschend spürbare Reduktion im Wochenverbrauch.

Verwenden Sie Topfdeckel, wählen Sie zur Plattengröße passende Töpfe und schalten Sie Platten früher ab, um Restwärme zu nutzen. Der Wasserkocher ist effizienter als die Herdplatte für kleine Mengen. Bündeln Sie Backofengänge und probieren Sie Umluft statt Ober-/Unterhitze. Wer Meal-Prep testet, nutzt aufgeheizte Geräte doppelt. Ein kleines Thermometer im Ofen zeigt, wie stabil die Temperatur bleibt. Nach wenigen Wochen fühlt sich Kochen strukturierter, schneller und merklich energieärmer an, ohne Genuss zu verlieren.

Füllen Sie die Spülmaschine vollständig, wählen Sie Eco-Programme und öffnen Sie danach die Tür zum Trocknen mit Luft. Setzen Sie Perlatoren an Wasserhähnen ein, um den Durchfluss zu senken, ohne den Komfort zu mindern. Wer von Hand spült, nutzt eine Schüssel statt ständig fließendem Wasser. Achten Sie auf Tropfstellen, die heimlich Liter verschwenden. Als wir auf Eco umstiegen und konsequent lufttrockneten, sank der Verbrauch, während Gläser überraschend glänzten und die Küche stiller wurde.
Bringen Sie Thermovorhänge an, die sich mit Klebehaken statt Bohrungen befestigen lassen. Ein dichter Teppich vor dem Fenster bremst kalte Strahlung, und Dichtband stopft kleine Fugen. Lüften Sie kurz, aber entschlossen, damit die Wände warm bleiben. Platzieren Sie das Bett nicht direkt an einer Außenwand, wenn es sich vermeiden lässt. In meiner Altbauzeit reichte ein schwerer Vorhang, um das nächtliche Frieren zu beenden, während die Heizung sogar eine Stufe niedriger laufen konnte.
Achten Sie auf Ladekabel, Duftstecker und Wecker mit Netzteil, die permanent Strom ziehen. Nutzen Sie eine kleine Schaltleiste hinter dem Nachttisch für konsequentes Abschalten. Wählen Sie LED-Nachttischlampen mit warmem Licht und geringer Leistung. Ein leiser Ventilator kann im Sommer genügen, wenn er gezielt über den Boden zieht. Es fühlt sich zunächst ungewohnt an, doch nach wenigen Abenden wird das Ausschalten zur beruhigenden Routine und der Raum wirkt klarer und ruhiger.